Susann Reinhard
Susann Reinhard

5 Jahre Susann Reinhard Fotografie

2018... ein verrücktes und nicht einfaches Jahr. In diesem Jahr habe ich quasi mein ganzes Leben erneuert: Nach 12 Jahren wieder Single, neue Wohnung, neuer Job und obendrauf noch eine Einzelfirma gegründet. Doch alles hat sich gelohnt! Doch nun von vorne. Blicken wir auf meine 5 Jahre Einzelfirma zurück:

Wie es dazu kam

Im Januar 2018 habe ich einen neuen Job im Marketing angefangen, der aber nur zu 70 % zu besetzen war. Schon lange wollte ich mit der Fotografie professionelle Wege einschlagen, doch ich fand immer wieder ein "Wenn und Aber". Nun war es Zeit. Mein ganzes Leben war im Wandel und gerade diese 70 % drängten mich dazu, das Projekt Einzelfirma in Angriff zu nehmen.

Aller Anfang ist schwer

Doch wo anfangen? Wie gründe ich eine Einzelfirma? Ich hatte ja keine Ahnung. Bei startups.ch erkundigte ich mich über die verschiedenen Rechtsformen, besuchte Infoveranstaltungen und informierte mich. Bei der Anmeldung der AHV lief alles glatt und tada: Ich hatte meinen HR-Eintrag am 11. April 2018 in den Händen. Was für ein gutes Gefühl! Businessplan, Buchhaltung etc. folgten.

Susann Reinhard Fotografie

Ich war ready, aber der Markt wartete nicht auf mich

Ich wartete und hoffte nun auf viele Aufträge. Doch diese blieben mehrheitlich aus. Mein Marketing Background half mir, mich bei Google gut zu positionieren und so kamen immer wieder mal Portraitanfragen rein. Aber ich hatte mir mehr erhofft.

5 Jahre Auf und Ab

So vergingen auch die letzten 5 Jahre: Mal mehr, mal weniger. Dann kam Corona dazwischen, was mich erneut zu einer 80 % Anstellung zwang. Doch in 20 % ein Business aufbauen? Unrealistisch und auch nicht zufriedenstellend. Oft war ich von Zweifeln geplagt, ob ich nicht einfach alles aufgeben soll und nur noch angestellt sein. Aber dieses Feuer, die Leidenschaft zu fotografieren, mein eigenes Ding zu machen, war zu gross.

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Die Wende 2022

Doch 2 Jobs, 2 Hüte aufhaben war auf Dauer zu viel. 2022 musste ich das schmerzlich erfahren und eine Entscheidung für mich treffen: ganz selbständig oder ganz angestellt. Und ich entschied mich für die Selbständigkeit. Bis jetzt bereue ich es keinen Tag. Und ja, es ist anstrengend:

  • du weisst nie, wann eine Anfrage reinkommt
  • du musst extrem gut planen, weil jeder Auftrag auch immer Vor- und Nachbearbeitung bedeutet
  • du machst alles selber: Buchhaltung, Werbung, Akquise etc. Niemand da zum Delegieren
  • Finanzielle Schwankungen sind normal

Und trotz allem freue mich auf jedes weitere Abenteuer, das mich noch erwartet!

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